Sydney and the easy living
13.09. - 17.09.
Die Nachricht eines nahestehenden Verwandten die uns kurz vor unserer Ankunft in Australien erreichte erinnerte uns freundlich daran, dass "80% der Australier von Verbrechern abstammen und es hier die giftigsten Tiere der Welt gibt." Richtig! ;-))
Generell ist Australien aufgrund seiner Einwanderungshistorie ein Land voller unterschiedlicher Kulturen. Wenn ganz Australien aus 100 Menschen bestünde, dann würden 80 englisch, 2 chinesisch, 2 italienisch, 2 vietnamesisch und die restlichen 14 andere Sprachen, sprechen.
22,5 Mio Menschen leben in einem Land was größer ist als USA (exklusive Alaska) und 25.800 km Küstenlinie aufweist. Allerdings leben hier pro Quadratkilometer nur 3 Leute, zum Vergleich in den USA sind es 33. Von den 22,5 Mio Menschen leben 90% in den wenigen Städten.
Das heißt, hier gibt es jede Menge "Nichts", 100er Kilometer Zuckerrohrplantagen, Urwald oder Outback und keine Menschenseele.
Die Weiten dieses riesigen Landes und seine Artenvielfalt erkunden wir in den kommenden 6 Wochen und hoffen nicht all zu viele giftige Tiere anzutreffen. :-)
Zum Beginn unsere große Reise haben wir eine Skala gebildet, die ausdrückt wie gut uns eine Stadt gefällt:
Nummer 4: ich würde für kein Geld der Welt dort hin gehen.
Nummer 3: ich würde nur für mehr Geld dort hin ziehen.
Nummer 2: ich würde mit gleichem Geld dort hin gehen.
Nummer 1: ich würde sogar mit weniger Geld dort leben wollen.
Tja und gemäß dieser Gruppierung bewerten wir Sydney im Frühling klar mit Nummer 1! Sorry München.
Das Stadtzentrum liegt traumhaft eingeschlossen von sanften Hügeln die in feinen Stränden münden zur einen, dem Hafen mit der berühmten Oper und der Harbour Bridge zur anderen Seite. Im Landesinneren grenzt die Stadt an die dichten Wälder des Blue Mountain National Park, der uns mit seinen zerklüfteten Felsformationen an die Sächsische Schweiz erinnert.
Doch was uns eigentlich so fasziniert an dieser Großstadt ist, dass man das Gefühl hat hier geht alles ganz Easy. Bloß kein Stress. Man genießt das Leben, das Wetter, die Sonne, den Strand und geht erst mal ne Runde in der Mittagspause Surfen. Genau dieses Lebensgefühl strahlt Sydney aus. Allerdings muss dieses Lebensgefühl auch bezahlt werden. Dies macht uns der momentane Wechselkurs zum Euro wirklich schwer und wir empfinden alles hier als sehr teuer. So zahlt man beispielsweise umgerechnet 3,50€ für eine Kugel Eis. Dies soll sich auch in den kommenden Wochen nicht ändern.
Besonders die Begeisterung der Australier für Sportarten aller Art ist bemerkenswert. Ob selbst ausübend oder nur zuschauend, Sport ist allgegenwärtig.
So gehört nicht nur der Wassersport mit dem im Stadtbild ständig präsenten Surfboard zum Repertoire, sondern auch Rugby, Cricket und vor allem Australian Football. Hierbei wird ein eiförmiger Ball übers Spielfeld getragen, einander zugeschossen und dann zwischen vier Stangen, die als Tor dienen sollen, irgendwie platziert. Sowie die Regeln und damit auch die Faszination an dieser äußerst körperbetonten Sportart sind uns bisher verschlossen geblieben.
Das gerade an dem Wochenende, an welchem wir die Stadt besuchen auch noch der Sydney Marathon stattfindet hat Jochens Begeisterung fast zum überschäumen gebracht. Wie perfekt kann eine Stadt sein, wenn der Zieleinlauf des Marathons direkt am Opernhaus liegt. (siehe Bild 2 Mitte rechts)
In den nächsten 2 Wochen geht es entlang der Ostküste Richtung Norden und wir sind gespannt ob Australien uns auch weiterhin so begeistert.
Viele Grüße, Christiane und Jochen
Die Nachricht eines nahestehenden Verwandten die uns kurz vor unserer Ankunft in Australien erreichte erinnerte uns freundlich daran, dass "80% der Australier von Verbrechern abstammen und es hier die giftigsten Tiere der Welt gibt." Richtig! ;-))
Generell ist Australien aufgrund seiner Einwanderungshistorie ein Land voller unterschiedlicher Kulturen. Wenn ganz Australien aus 100 Menschen bestünde, dann würden 80 englisch, 2 chinesisch, 2 italienisch, 2 vietnamesisch und die restlichen 14 andere Sprachen, sprechen.
22,5 Mio Menschen leben in einem Land was größer ist als USA (exklusive Alaska) und 25.800 km Küstenlinie aufweist. Allerdings leben hier pro Quadratkilometer nur 3 Leute, zum Vergleich in den USA sind es 33. Von den 22,5 Mio Menschen leben 90% in den wenigen Städten.
Das heißt, hier gibt es jede Menge "Nichts", 100er Kilometer Zuckerrohrplantagen, Urwald oder Outback und keine Menschenseele.
Die Weiten dieses riesigen Landes und seine Artenvielfalt erkunden wir in den kommenden 6 Wochen und hoffen nicht all zu viele giftige Tiere anzutreffen. :-)
Zum Beginn unsere große Reise haben wir eine Skala gebildet, die ausdrückt wie gut uns eine Stadt gefällt:
Nummer 4: ich würde für kein Geld der Welt dort hin gehen.
Nummer 3: ich würde nur für mehr Geld dort hin ziehen.
Nummer 2: ich würde mit gleichem Geld dort hin gehen.
Nummer 1: ich würde sogar mit weniger Geld dort leben wollen.
Tja und gemäß dieser Gruppierung bewerten wir Sydney im Frühling klar mit Nummer 1! Sorry München.
Das Stadtzentrum liegt traumhaft eingeschlossen von sanften Hügeln die in feinen Stränden münden zur einen, dem Hafen mit der berühmten Oper und der Harbour Bridge zur anderen Seite. Im Landesinneren grenzt die Stadt an die dichten Wälder des Blue Mountain National Park, der uns mit seinen zerklüfteten Felsformationen an die Sächsische Schweiz erinnert.
Doch was uns eigentlich so fasziniert an dieser Großstadt ist, dass man das Gefühl hat hier geht alles ganz Easy. Bloß kein Stress. Man genießt das Leben, das Wetter, die Sonne, den Strand und geht erst mal ne Runde in der Mittagspause Surfen. Genau dieses Lebensgefühl strahlt Sydney aus. Allerdings muss dieses Lebensgefühl auch bezahlt werden. Dies macht uns der momentane Wechselkurs zum Euro wirklich schwer und wir empfinden alles hier als sehr teuer. So zahlt man beispielsweise umgerechnet 3,50€ für eine Kugel Eis. Dies soll sich auch in den kommenden Wochen nicht ändern.
Besonders die Begeisterung der Australier für Sportarten aller Art ist bemerkenswert. Ob selbst ausübend oder nur zuschauend, Sport ist allgegenwärtig.
So gehört nicht nur der Wassersport mit dem im Stadtbild ständig präsenten Surfboard zum Repertoire, sondern auch Rugby, Cricket und vor allem Australian Football. Hierbei wird ein eiförmiger Ball übers Spielfeld getragen, einander zugeschossen und dann zwischen vier Stangen, die als Tor dienen sollen, irgendwie platziert. Sowie die Regeln und damit auch die Faszination an dieser äußerst körperbetonten Sportart sind uns bisher verschlossen geblieben.
Das gerade an dem Wochenende, an welchem wir die Stadt besuchen auch noch der Sydney Marathon stattfindet hat Jochens Begeisterung fast zum überschäumen gebracht. Wie perfekt kann eine Stadt sein, wenn der Zieleinlauf des Marathons direkt am Opernhaus liegt. (siehe Bild 2 Mitte rechts)
Nachdem man sich in Südamerika über jedes deutsche Wort gefreut hat, treffen wir hier ständig und überall auf deutsche Touristen aller Altersklassen. Vor allem bei jungen Backpackern scheint Australien total angesagt.
In den nächsten 2 Wochen geht es entlang der Ostküste Richtung Norden und wir sind gespannt ob Australien uns auch weiterhin so begeistert.
Viele Grüße, Christiane und Jochen



