Dschungelcamp light
Nun bekommen wir langsam einen Eindruck davon wie weitläufig Australien wirklich ist. Innerhalb der letzten 8 Tage haben wir 2.670km an Australiens Ostküste mit unserem Mietwagen zurück gelegt.
Zum Abschluss unserer Erkundung unternehmen wir noch einen 2-tägigen Ausflug in den Daintree Nationalpark.
Genau genommen ist der Daintree Rainforest sogar der älteste Regenwald der Welt. Dort gibt es Pflanzen die noch aus der Zeit stammen als die Kontinente noch zusammen hingen (Gondwana), also ca. 200 Mio. Jahre alt. Auch Tiere können hier seeehr alt sein. So sind die hiesigen Krokodile, auch schon mit den Dinosauriern befreundet gewesen!
Entgegen dem weiter südlich besuchten Lamington Nationalpark bietet der Daintree Nationalpark allerdings -positiv ausgedrückt- eine ausgezeichnete touristische Infrastruktur. Lehmfreie Wanderwege, alle paar Meter eine öffentliche Toilette und hölzerne Stege, welche die Berührung mit dem Waldboden unmöglich machen. ;-) Es gibt sogar ein Dschungelerlebnis-Zentrum, welches auf Brücken alle Vegetationsebenen des Waldes vorführt. Mit Audioguide und Infoheft dreht der naturbegeisterte Tourist hier seine Abendteuertour im voll videoüberwachten Regenwaldabschnitt und fürchtet eine Begegnung mit den heimischen Giftschlangen. Dies ist zwar alles sehr informativ und lehrreich, nachdem wir aber in Südamerika knöcheltief im Schlamm, schwitzend und vom Insektenschutzmittel tränenden Auges den Amazonas erlebt haben, fühlen wir uns ein wenig deplatziert. Dschungelcamp light eben.
Der oben erwähnte Lamington Park hingegen bietet weitgehend unberührte Wanderungen durch echten australischen Dschungel, allerdings Krokodil-frei. Schlangen und sonstiges Getier haben wir in unserer 6-stündigen Tour auch nicht zu Gesicht bekommen.


Der Nordosten Australiens besticht auch durch die Schönheit seiner Strände, welche allerdings aufgrund der weltweit einmaligen Salzwasserkrokodile und der schon erwähnten Giftquallen nicht zum Baden geeignet sind. Die Hinweisschilder sind zahlreich und das gängige 1.Hilfe-Mittel gegen die Quallen (Essig) ist überall am Strand verfügbar. Strandspaziergänge oder ein Picknick sind hingegen sehr zu empfehlen, auch wenn man dabei das Wasser nicht außer acht lassen sollte.

Nachdem wir bisher sehr wenig außergewöhnliche Tiere in Freiheit gesehen haben, entschieden wir uns für einen Wildlifepark, um zu erfahren was wir alles hätten sehen müssen ;-)
Der im Foto weiter oben mit geschultem Auge erkennbar Fußabdruck des Cassowary (die 3 Zehen) beweist, dass es diesem Vogel noch immer in freier Natur gibt, wir ihn aber leider nur im Park gesehen haben.
Man erzählte uns, dass dieser Vogel James Cameron bei seinem Film Avatar inspirierte, nachdem er hier Urlaub gemacht hat. Die Ähnlichkeit ist verblüffend ;-)

Alles Liebe und bis bald aus dem Outback,
Christiane und Jochen
Zum Abschluss unserer Erkundung unternehmen wir noch einen 2-tägigen Ausflug in den Daintree Nationalpark.
Genau genommen ist der Daintree Rainforest sogar der älteste Regenwald der Welt. Dort gibt es Pflanzen die noch aus der Zeit stammen als die Kontinente noch zusammen hingen (Gondwana), also ca. 200 Mio. Jahre alt. Auch Tiere können hier seeehr alt sein. So sind die hiesigen Krokodile, auch schon mit den Dinosauriern befreundet gewesen!
Entgegen dem weiter südlich besuchten Lamington Nationalpark bietet der Daintree Nationalpark allerdings -positiv ausgedrückt- eine ausgezeichnete touristische Infrastruktur. Lehmfreie Wanderwege, alle paar Meter eine öffentliche Toilette und hölzerne Stege, welche die Berührung mit dem Waldboden unmöglich machen. ;-) Es gibt sogar ein Dschungelerlebnis-Zentrum, welches auf Brücken alle Vegetationsebenen des Waldes vorführt. Mit Audioguide und Infoheft dreht der naturbegeisterte Tourist hier seine Abendteuertour im voll videoüberwachten Regenwaldabschnitt und fürchtet eine Begegnung mit den heimischen Giftschlangen. Dies ist zwar alles sehr informativ und lehrreich, nachdem wir aber in Südamerika knöcheltief im Schlamm, schwitzend und vom Insektenschutzmittel tränenden Auges den Amazonas erlebt haben, fühlen wir uns ein wenig deplatziert. Dschungelcamp light eben.
Der oben erwähnte Lamington Park hingegen bietet weitgehend unberührte Wanderungen durch echten australischen Dschungel, allerdings Krokodil-frei. Schlangen und sonstiges Getier haben wir in unserer 6-stündigen Tour auch nicht zu Gesicht bekommen.
Der Nordosten Australiens besticht auch durch die Schönheit seiner Strände, welche allerdings aufgrund der weltweit einmaligen Salzwasserkrokodile und der schon erwähnten Giftquallen nicht zum Baden geeignet sind. Die Hinweisschilder sind zahlreich und das gängige 1.Hilfe-Mittel gegen die Quallen (Essig) ist überall am Strand verfügbar. Strandspaziergänge oder ein Picknick sind hingegen sehr zu empfehlen, auch wenn man dabei das Wasser nicht außer acht lassen sollte.
Nachdem wir bisher sehr wenig außergewöhnliche Tiere in Freiheit gesehen haben, entschieden wir uns für einen Wildlifepark, um zu erfahren was wir alles hätten sehen müssen ;-)
Der im Foto weiter oben mit geschultem Auge erkennbar Fußabdruck des Cassowary (die 3 Zehen) beweist, dass es diesem Vogel noch immer in freier Natur gibt, wir ihn aber leider nur im Park gesehen haben.
Man erzählte uns, dass dieser Vogel James Cameron bei seinem Film Avatar inspirierte, nachdem er hier Urlaub gemacht hat. Die Ähnlichkeit ist verblüffend ;-)

Alles Liebe und bis bald aus dem Outback,
Christiane und Jochen

