Strand, Sonne, Meer - die Ostküste rauf und runter
Nach den hervorragenden Reisbussen in Südamerika freuten wir uns nun auch auf die ein oder andere komfortable Übernachtfahrt um die enormen Strecken kostengünstig zurück zu legen. Doch weit gefehlt!
Hier sind die Busse für den Überlandverkehr ganz normale Reisebusse. Es gibt nur eine Klasse, Holzklasse! Doch nachdem die 14h-Fahrt Richtung Brisbane schon im voraus gebucht war und wir keine besser Möglichkeit hatten um 1000km schnell zu überwinden, mussten wir die Nachtfahrt notgedrungen auf uns nehmen.
Glücklicher Weise war der Bus halb leer und so hatten wir zumindest jeweils eine Sitzreihe. Allerdings von TV, Verpflegung, umklappbarer Rückenlehne oder Decken, keine Spur.
Für uns nur schwer nachvollziehbar wieso man diese komfortablen Busse bei den Entfernungen nicht auch in Australien einführt?!
Die in Folge dessen auftretenden Rückenschmerzen sollten Jochen noch einige Tage begleiten. Als guter Yogi konnte Christiane wie immer gut eingerollt wie ein Hündchen auf den Sitzen Platz nehmen.
Und so starteten wir teils ziemlich gestresst in die Erkundung der Ostküste.
Unsere erste Station ist Bayron Bay, welche uns für die anstrengende Nacht mit Wale-Watching vom Feinsten entschädigt.
Hier existiert noch eine der letzten Alt-Hippybastion und man hat das Gefühl in die1970er zurück versetz zu sein. Alle haben lange Haare, sind so lässig und doch total durchgestyled :-)
Wer hier was auf sich hält, fährt ein altes Auto mit Gepäckträger fürs Surfboard, aber nicht irgendeines, es muss schon der richtige Oldtimer oder ein alter VW-Bus sein.
Byron Bay's Attraktion zu dieser Zeit ist das Beobachten von Walen vom Leuchturm an der Küste aus. Einfach wunderschön und beeindruckend wenn die Kolosse aus dem Meer schießen und mit einem großen "Klatsch" wieder versinken. Grund für deren so zahlreiche Anwesenheit ist die Wanderung der Muttertiere mit ihren Kälbern von den kalten Polgewässern in die wärmeren Meere. Die am Leuchtturm ebenso zahlreichen Walfans erklären einem alles, was man über Wale in Australien wissen muss und so können wir freudvoll berichten, dass deren Population momentan jährlich wächst - natürlich die der Wale nicht der Fans. (Die vielleicht auch, aber das wird nicht statistisch erhoben :-))

Fraser Island wird mit einer jährlichen Besucherzahl von 350.000 als eines der Highlights entlang der Ostküste angepriesen. Allerdings ist die Insel nur Mithilfe eines Geländewagens passierbar und so sind wir darauf angewiesen eine Tour zu buchen. Wie bereits erwähnt ist der derzeitige Wechselkurs zum Australischen Dollar für uns sehr unvorteilhaft. Die gängigen Tagestouren mit 40 Leuten im Bus werden für etwa 150€ pro Person angeboten. Das war uns einfach zuviel Masse für das Gebotene und so haben wir uns für eine Tour im Hummer entschieden.
Fraser Island ist mit einer Länge von 120km und einer Breite von 15km die größte Sandinsel der Erde und der einzige Platz auf der Welt in dem Regenwald auf Sand wächst. Die Insel bietet zudem glasklare Süßwasserseen die zum Baden einladen.
So traumhaft die vielen Sandstrände auch sind, leider ist das Meer in Queensland noch gefährlicher als anderswo. Es gibt einige große Haie, Salzwasser-Krokodile, giftige Quallen und sogar tödliche Seeschnecken. :-( All dies trübt das Badevergnügen nachhaltig und ab Fraser Island sehen wir kaum jemanden im Meer schwimmen.
Nach weiteren 900km Fahrt Richtung Norden finden wir ein kleines bezahlbares Hotel, welches uns einen einmaligen Blick über die Bucht der Whitsunday Islands bieten. Wir werden jeden morgen gegen halb 6 mit lautstarkem Krächzen von wunderschönen tropischen Vögeln, in der Palme direkt vor unserem Balkon, geweckt. Da ist das Aufstehen doch gleich viel einfacher für Christiane ;-)
Die Whitsundays sind eine Gruppe von 75 kleinen Inseln nah der Küste, eingeschlossen vom Aussenriff, was optimale Bedingungen für einen entspannten Segeltörn bietet.
Die Hauptattraktion der Inseln ist der Whitehaven Beach. Ein Strand mit einem der feinsten Sandkörner der Welt, bestehend zu 90% aus Silicium. Dieser Sand wurde beispielsweise zur Herstellung des Spiegels beim Hubble-Teleskop verwendet.
Wirklich wunderschön, doch nach Französisch Polynesien hält sich unsere grenzenlose Begeisterung etwas in Zaum und wir flippen beim Anblick nicht völlig aus, wie einige unserer Mitreisenden ;-)
Überhaupt müssen wir nach 4 Monaten Weltreise einen gewissen abnehmenden "Grenzerlebniswert" feststellen. Soll heißen, nachdem wir schon so viel Tolles gesehen und erlebt haben, kann uns nichts mehr so leicht vom Hocker reißen ;-))
Aber eines der absoluten Highlights Australiens erwartet uns ja noch, das Great Barrier Reef.


Also ab in den Miet-Golf 600km weiter nördlich nach Cairns, dem Tor zum Reef.
Viele Sonnige Grüße nach Hause,
Christiane und Jochen
Hier sind die Busse für den Überlandverkehr ganz normale Reisebusse. Es gibt nur eine Klasse, Holzklasse! Doch nachdem die 14h-Fahrt Richtung Brisbane schon im voraus gebucht war und wir keine besser Möglichkeit hatten um 1000km schnell zu überwinden, mussten wir die Nachtfahrt notgedrungen auf uns nehmen.
Glücklicher Weise war der Bus halb leer und so hatten wir zumindest jeweils eine Sitzreihe. Allerdings von TV, Verpflegung, umklappbarer Rückenlehne oder Decken, keine Spur.
Für uns nur schwer nachvollziehbar wieso man diese komfortablen Busse bei den Entfernungen nicht auch in Australien einführt?!
Die in Folge dessen auftretenden Rückenschmerzen sollten Jochen noch einige Tage begleiten. Als guter Yogi konnte Christiane wie immer gut eingerollt wie ein Hündchen auf den Sitzen Platz nehmen.
Und so starteten wir teils ziemlich gestresst in die Erkundung der Ostküste.
Unsere erste Station ist Bayron Bay, welche uns für die anstrengende Nacht mit Wale-Watching vom Feinsten entschädigt.
Hier existiert noch eine der letzten Alt-Hippybastion und man hat das Gefühl in die1970er zurück versetz zu sein. Alle haben lange Haare, sind so lässig und doch total durchgestyled :-)
Wer hier was auf sich hält, fährt ein altes Auto mit Gepäckträger fürs Surfboard, aber nicht irgendeines, es muss schon der richtige Oldtimer oder ein alter VW-Bus sein.
Byron Bay's Attraktion zu dieser Zeit ist das Beobachten von Walen vom Leuchturm an der Küste aus. Einfach wunderschön und beeindruckend wenn die Kolosse aus dem Meer schießen und mit einem großen "Klatsch" wieder versinken. Grund für deren so zahlreiche Anwesenheit ist die Wanderung der Muttertiere mit ihren Kälbern von den kalten Polgewässern in die wärmeren Meere. Die am Leuchtturm ebenso zahlreichen Walfans erklären einem alles, was man über Wale in Australien wissen muss und so können wir freudvoll berichten, dass deren Population momentan jährlich wächst - natürlich die der Wale nicht der Fans. (Die vielleicht auch, aber das wird nicht statistisch erhoben :-))

Nach 2 Tagen im entspanntem Hippylifestyle gehts weiter mit dem Mietwagen Richtung Norden. Uns erwarten eintönige Tagesfahrten von jeweils ca. 800km auf dem Bruce-Highway in Queensland, bis wir das nächste Etappenziel, Fraser Island, erreichen. Aber Australien ist nun mal groß und die Stecken müssen zurück gelegt werden.
Fraser Island wird mit einer jährlichen Besucherzahl von 350.000 als eines der Highlights entlang der Ostküste angepriesen. Allerdings ist die Insel nur Mithilfe eines Geländewagens passierbar und so sind wir darauf angewiesen eine Tour zu buchen. Wie bereits erwähnt ist der derzeitige Wechselkurs zum Australischen Dollar für uns sehr unvorteilhaft. Die gängigen Tagestouren mit 40 Leuten im Bus werden für etwa 150€ pro Person angeboten. Das war uns einfach zuviel Masse für das Gebotene und so haben wir uns für eine Tour im Hummer entschieden.
Fraser Island ist mit einer Länge von 120km und einer Breite von 15km die größte Sandinsel der Erde und der einzige Platz auf der Welt in dem Regenwald auf Sand wächst. Die Insel bietet zudem glasklare Süßwasserseen die zum Baden einladen.
So traumhaft die vielen Sandstrände auch sind, leider ist das Meer in Queensland noch gefährlicher als anderswo. Es gibt einige große Haie, Salzwasser-Krokodile, giftige Quallen und sogar tödliche Seeschnecken. :-( All dies trübt das Badevergnügen nachhaltig und ab Fraser Island sehen wir kaum jemanden im Meer schwimmen.
Nach weiteren 900km Fahrt Richtung Norden finden wir ein kleines bezahlbares Hotel, welches uns einen einmaligen Blick über die Bucht der Whitsunday Islands bieten. Wir werden jeden morgen gegen halb 6 mit lautstarkem Krächzen von wunderschönen tropischen Vögeln, in der Palme direkt vor unserem Balkon, geweckt. Da ist das Aufstehen doch gleich viel einfacher für Christiane ;-)
Die Whitsundays sind eine Gruppe von 75 kleinen Inseln nah der Küste, eingeschlossen vom Aussenriff, was optimale Bedingungen für einen entspannten Segeltörn bietet.
Die Hauptattraktion der Inseln ist der Whitehaven Beach. Ein Strand mit einem der feinsten Sandkörner der Welt, bestehend zu 90% aus Silicium. Dieser Sand wurde beispielsweise zur Herstellung des Spiegels beim Hubble-Teleskop verwendet.
Wirklich wunderschön, doch nach Französisch Polynesien hält sich unsere grenzenlose Begeisterung etwas in Zaum und wir flippen beim Anblick nicht völlig aus, wie einige unserer Mitreisenden ;-)
Überhaupt müssen wir nach 4 Monaten Weltreise einen gewissen abnehmenden "Grenzerlebniswert" feststellen. Soll heißen, nachdem wir schon so viel Tolles gesehen und erlebt haben, kann uns nichts mehr so leicht vom Hocker reißen ;-))
Aber eines der absoluten Highlights Australiens erwartet uns ja noch, das Great Barrier Reef.


Also ab in den Miet-Golf 600km weiter nördlich nach Cairns, dem Tor zum Reef.
Viele Sonnige Grüße nach Hause,
Christiane und Jochen



