Knapp, knapper, Rio!

Beim Anflug auf Rio sehen wir die imposanten Spitzen der Berge, die dicht gedrängten Häuser der Favelas, während im Hintergrund das dunkelblau des Meeres aufblitzt. Der Alltag in Rio ist noch immer von Strand und Samba auf der einen und dem Überlebenskampf in der Favela auf der anderen Seite geprägt.
Die wohl schönsten Ausblicke auf Rio hat man vom Zuckerhut und vom Corcovado mit seiner Christusstatue. Beides ist atem-beraubend und fantastisch und wir können gar nicht genug davon bekommen. Von der Plattform des Zuckerhuts aus, welche sich 396m über dem Meeresspiegel befindet, haben wir Sicht über die herrliche Küstenlandschaft, mit den Hügeln und Buchten von Rio de Janeiro sowie auf die berühmten Strände Copacabana und Praia Vermelha. Im Hintergrund entdecken wir die beeindruckende Christusstatue. Der Zuckerhut ist neben der Christusstatus sicher das wohl bekannteste Wahrzeichen von Rio und ein Muss für jeden Besucher. Schützend breitet Christus seine Arme über die Millionenstadt und bei dem Anblick werden wir tatsächlich etwas ehrfürchtig berührt, schließlich gilt das Monument als eines der sieben modernen Weltwunder. Die Figur wiegt 1000 Tonnen und befindet sich in 704m Höhe. Die Statue selbst hat eine Spannweite von 28m, ist beeindruckende 38m hoch und lockt jedes Jahr um die 1,8 Mio Touristen an. Doch diese Ausblicke entschädigen uns für das Gedränge und wir geniessen jeden Augenblick. 


Hier in Rio ist alles erlaubt! Egal ob dick oder dünn jede trägt hier einen für den europäischen Geschmack etwas zu knappen Bikini. Die Männer sind generell mit freiem Oberkörper zu bestaunen sobald der Strand am Horizont zu erahnen ist.
Die Havanianas (brasilianische Badelatschen) gehören hier zum guten Ton, egal zu welcher Tageszeit und der trendbewusstes Brasilianer über 35 trägt eine feste Zahnspange, interessant!
Alles in allem ist Rio sehr schön, zumindest in den wenigen Stadtteilen in denen wir uns aufgehalten haben. Dennoch werden wir immer wieder gewarnt bestimmte Ecken zu bestimmten Uhrzeiten unbedingt zu meiden. Wenn man sich an diese Regeln hält, kann man in Rio ein paar einspannte Tage verbringen.

Blick vom Christo
Strand von Ipanema
Allerdings hat dies auch seinen Preis. Rio ist teuer! Insgesamt kann man sagen, dass Brasilien ein teures Reiseland ist und in den Städten locker Münchner Preisniveau herrscht.
Daher haben wir unser angepeiltes Budget auch um 20% überschritten...jetzt heißt es sparen in Argentinien ;-)
Fazit nach 26 Tagen Brasilien:
Brasilen hat zwar doppelt so viel Touristen wie Peru ist aber nur halb so gut touristisch organisiert. Von der Beschilderung am Busterminal bis hin zur Bestellung des Mietwagens am Flughafen, ist alles mühsam und das nicht nur aufgrund der Sprachbarriere! Beispielsweise sind die Busterminals in Peru wie Flughäfen ausgestattet, das Gepäck wird durchleuchtet und die Handtasche kontrolliert, alles läuft automatisiert. In Brasilien ist man selbst in Rio davon weit entfernt.
Auch am Flughafen hat man das Gefühl, die Checkin-Angestellten wurden eben erst eingestellt.Wir müssen unseren deutschen Drang zum Perfektionismus ablegen und viel ruhiger werden. Wir arbeiten daran und freuen uns nun auf Argentinien!

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