Endspurt Indien

Zurück in Indien. Durch Erzählungen von Freunden und Beschreibungen im Reiseführer wurden wir darauf vorbereitet, dass die Stadt Varanasi auch für indische Verhältnisse außergewöhnlich ist. Die vor mehr als 3.000 Jahren gegründete Stadt am Westufer des heiligen Flusses Ganges hat heute ca. 1,2 Mio. Einwohner und ist damit eine der ältesten durchgängig bewohnten Siedlungen. Varanasi ist eine der sieben heiligen Städte des Hinduismus. Pilger kommen aus ganz Indien in die Stadt um sich dort im heiligen Wasser des Ganges von den Sünden ihres Lebens reinzuwaschen oder um ihre verstorbenen Verwandten zu verbrennen. Für Hindus ist die Stadt ein besonders segensverheißender Ort zum Sterben, denn wer hier stirbt entkommt dem Kreislauf von Tod und Wiedergeburt und findet somit seine Erlösung. Aber auch für die Buddhisten der Welt ist diese Gegend ein heiliger Ort, hat doch Buddha im nahegelegenen Sarnath, die berühmte erste öffentliche Predigt vor seinen ersten fünf Gefolgsleuten gehalten. Daher sollte sich also wer nach Varanasi kommt auf einiges gefasst machen.
Der Sonnenaufgang ist traditionell die beste Zeit, um das bunte Treiben am Fluß zu erleben. Also beginnen wir die Erkundung Varanasis mit einer Bootfahrt am frühen Morgen. Schon auf dem kurzen Fußweg bis zur Bootsanlegestelle wird uns klar, dass heute einer der Tage sein wird, wegen derer wir auf Tour gegangen sind. Es wird eine Erfahrung werden wie von einer anderen Welt, eine bleibende Erinnerung und ein besonderes Erlebnis.

Alle Menschen kennen nur ein Ziel, den Ganges. Paare in festlich geschmückten Kutschen, humpelnde Alte am Stock und erwartungsvolle Familien, alle sind auf dem Weg zu den Ghats, den rituellen Badestellen am Fluss. Etwa 80 dieser Ghats verteilen sich auf einem sieben Kilometer langen Abschnitt am Ganges. Jeder dieser Ghats hat eine spezielle Bedeutung, manche sind wichtig für die Pilger einer besonderen Region oder für bestimmte Zeremonien wie z.B. der Totenverbrennung. Auf den Stufen zum Fluss nehmen die Menschen ihre rituellen Bäder, bringen Opfergaben oder nehmen Einäscherungen vor.


Mit dem Ruderboot fahren wir zwei Stunden lang sehr nah an den Ghats vorbei und erleben einen Cocktail der Gefühle. Überirdische Faszination wechselt zu Verwunderung, die in Ekel umschlägt und in Beklemmung endet. Das war das heiligste Chaos, das wir auf unserer Reise erlebt haben. Wir beobachten wie Pilger vor Glück tränenüberströmt in das kalte Wasser springen, verträumt dem Ganges ihre Opfer übergeben und wie Familien nach der Badezeremonie innig beieinander stehen.
In nächster Nähe dazu brennen Tag und Nacht die Feuer zur Einäscherung der Toten, Kühe fressen an eben diesem Ort die Blumenopfer und nebenan schlagen im Fluß stehende professionelle Waschmänner die Schmutzwäsche ihrer Kunden gegen die Waschsteine.

Der an die Bootsfahrt anschließende Rundgang durch die Altstadt geht sehr nah, zu nah. Der Anblick, die Gerüche und Geräusche die entstehen, wenn Menschen in jeder "Lebensphase" sich über Jahrhunderte hinweg mit Kühen, Büffeln und Hunden die engen Pfade durch alte Siedlungen teilen sind umwerfend und nicht zu beschönigen. Die intimsten Zeremonien rund um das Leben und den Tod finden in Varanasi in aller Öffentlichkeit statt - das ist nichts für schwache Nerven.
Am Abend erleben wir noch eine sehr bewegende Zeremonie zur Huldigung des Ganges im Sonnenuntergang. Die Priester sprechen würdevoll klingende Mantras und die feierliche Opferzeremonie verzaubert und so setzten auch wir eine kleine Opferschale aus Blumen und Kerzen auf den heiligsten aller Flüsse und hoffen auf die Erfüllung unserer selbstlosen Wünsche.


Weiter gehts zu den in Stein verewigten Szenen des Lebens, den Tempeln von Khajuraho mit den bekannten Kamasutra Darstellungen. Die erotischen Reliefs der drei Tempel zählen zum Weltkulturerbe und zur schönsten Tempelkunst der Welt. Die meisten der 85 Tempel in Khajuraho - von denen heute noch 25 gut erhalten sind - wurden zwischen 950 und 1050 erbaut. Nachdem die Machthaber, die die Tempel erbaut hatten, ihre Hauptstadt verlegten, gerieten die Tempel in Vergessenheit und wurden so in gewisser Weise vom Dschungel konserviert. Erst 1838 wurden die Tempelanlagen von einem britischen Offizier für die Welt wiederentdeckt.
Besonders ihre freizügigen Reliefs haben die Tempel über die Grenzen Indiens berühmt gemacht. Sie erzählen Geschichten vom Leben vor 1000 Jahren. Den Darstellungen zufolge haben die es damals wohl toll getrieben ;-). Zwei Aspekte wiederholen sich in den Steinreliefs andauernd: Frauen und Sex.


Der ca. 30 m lange Kandariya-Mahadev-Tempel auf dem Foto ist der größte der Stadt. Er weist auch die meisten Darstellungen weiblicher Schönheit und sexueller Akrobatik auf, die auf drei Reliefbändern in der Mitte der Außenmauern zu bewundern sind. Es gibt 872 Statuen in akrobatischen Posen, jeweils fast 1 m hoch. Auch die anderen Tempel zeigen exzessive Erotik. Diese spannen sich von Männern und Frauen in erotischen Posen, paarweise, in Dreier- und Vierergruppen bis hin zu einer Orgie mit acht "Paaren". Aber auch homosexuelle Inhalte werden gezeigt.
Ein echter Blickfang. Doch der erotische Kontext sollte nicht gänzlich von der unglaublichen Kunstfertigkeit ablenken, die den Skulpturen zugrunde liegt. So sind auch die anderen Figuren ohne erotische Inhalt wundervoll gearbeitet. Es gibt wieder himmlische Nymphen zu bewundern, die vor 1000 Jahren so kunstvoll in den Stein gemeißelt wurden. Die neckischen Figuren tanzen und wirbeln förmlich aus dem sanft-gelben Sandstein heraus. Auch die geheimnisvollen Waschfrauen, an deren Körper das nasse Sari klebt verströmt viel mystische Erotik ohne deutlich in der Darstellung zu werden ;-)
Die Tempel von Khajuraho dienten übrigens keineswegs der körperlichen Vereinigung. Vielmehr versuchten die geistlichen Väter der Tempel den zu der Zeit vom Islam bedrohten Hinduismus dadurch zu stärken, dass sie ihn in die Mitte des alltäglichen Lebens platzierten und nicht in einem jenseitigen Paradies. In den Steinreliefs (die heute so bekannte Erotik ist ja nur ein kleiner Teil der steinigen Darstellungen) sollten sich die Menschen mit ihrem Leben wieder finden und sich auf das Tempelinnere vorbereiten. Im Tempel geht es dann göttlich zu, ganz ohne Erotik, aber nicht minder Kunstvoll.
Also, wer nur eine Tempelanlage in Indien besuchen kann, dem seien die außergewöhnlichen Tempel von Khajuraho empfohlen. Sie machen Lust auf mehr! ;o)

Da wir gerade beim alltäglichen Leben in Indien sind, möchten wir auch schnell unsere Erfahrungen und Erkenntnisse mit dem indischen Kastensystem anschließen. Dieses ist noch immer gelebter Alltag. Natürlich müssen wir uns auf die Erläuterungen unserer Fremdenführer verlassen, da diese aber unabhängig voneinander ähnliches berichten, hier die Quintessenz.
Im Wesentlichen gibt es vier Hauptkasten, die sich weitere Unterkasten subsumieren lassen. In eine dieser Kasten wird man in Indien durch seine familiäre Abstammung hinein geboren.
Gemäß der jeweiligen Hauptkasten, soll auch die körperliche Befähigung eines Menschen determiniert sein. Der Kopf symbolisiert Menschen aus der obersten Kaste der Geistlichen, Denker und Wissenschaftler. Schultern und Arme sind vor allem bei der Kaste der Herrscher und Kämpfer besonders ausgeprägt. Die Beine repräsentieren die Kaste der Händler, die fleißig umherlaufen und Handel treiben. Die Füße folgen den oberen drei Kasten und stehen für die Kasten all jener die dienen und arbeiten, z.B. die Waschleute und Essensausfahrer.


Anhand des Nachnamens, es gibt ca. 16.000 in Indien, können die Menschen sich leicht gegenseitig der jeweiligen Kaste zuordnen. Hochzeiten werden traditionell nur innerhalb einer Kaste organisiert. Damit ist ein kastenmäßiger Aufstieg nur durch eine fromme Lebensführung und einer damit erhofften höheren Wiedergeburt möglich. Zumindest im ländlichen Indien herrscht durch das noch immer stark beachtete Kastensystem weder Gleichberechtigung noch Chancengleichheit und die Stigmatisierung der Menschen gemäß ihrer Herkunft ist allgegenwärtig. Das Gesetz mag keine Unterschiede machen, in den Traditionen und Köpfen der Menschen hat sich wenig geändert.


Nach einem Zwischenstopp in Orchha, wo wir einen weiteren Maharadscha Palast besichtigen, geht es mit dem Zug nach Delhi, unserer letzten Station in Indien.
Eine Zugfahrt in Indien weckt Erwartungen. Nachdem uns das indische Reisebüro extra einen Guide für den Weg von unserem Auto in den Zug geschickt hat, sind wir in entsprechender Habachtstellung. Und ja, die Systematik des Zugfahrens in Indien wird sich uns nicht erschließen.
Zunächst sind wir fast eine Stunde vor Abfahrt am Bahnsteig. Dort müssen wir, wie es heißt unter strategischen Gesichtspunkten, mehrmals den Abschnitt am Bahnsteig wechseln, von B nach D und wieder zurück nach C. Haben wir keine Reservierung!?

Der Zug der höchsten Klasse rollt mit einem lauten Klappern ein, gleich verschwindet ein Mechaniker unter dem Zug - na die vier Stunden wird der Zug wohl noch machen?!! Der chaotische Einsteigevorgang wird durch eine chinesische Reisegruppe noch spannender gestaltet. Chinesen LIEBEN es wenn es eine Gelegenheit zum intensiven Körperkontakt gibt und schwühlwarm macht es gleich noch mal so viel Spaß. Wir stürzen uns also lautstark fluchend in die Masse kleiner Menschen vor der Waggontür, setzen unsere körperliche Überlegenheit und unser Mehrgewicht geschickt ein und bugsieren unseren schmächtigen Guide gleich auch noch in den Waggon. Nun kommt sein großer Einsatz, denn trotz Platzkarten müssen wir um zwei nebeneinander gelegene Sitzplätze kämpfen. Nach einem lautstarken Argumentationsgewitter und einer saftigen "Aufwandsentschädigung" für die Sitzinsassen lassen wir uns nebeneinander auf zwei wenig komfortablen Einzelsitzen im Großraumabteil nieder. Der Guide springt schnell vom anrollenden Zug und der Mechaniker ist entweder im allgemeinen Gewühl von uns unentdeckt entkommen oder wird hoffentlich in einer höheren Klasse, pardon Kaste, wiedergeboren werden.
Das übervolle Zugabteil wird auf dieser (Tor)Tour nie zur Ruhe kommen! Entweder drängen mit allerlei Hausrat beladene Reisende durch die Gänge oder das Servicepersonal scheucht beim servieren der abgepackten Mahlzeiten ebendiese Reisenden durch die Gänge. Der Schaffner ist wenig an unserer Fahrkarte interessiert, vielmehr versucht er auf einem Stapel Lochstreifen-Endlospapier unsere Namen zu identifizieren, um diese abzuhaken. Auch diese Prozedur lassen wir mit der Geduld eines Weltreisenden an uns abtropfen. Was gibt es schöneres, als einen eigenen Sitzplatz?! Da scheint auch schon unser junges Leben zu Ende.
Es wird dunkel, der Zug stockt, die Achsen knacken; kurz ein scheuer spitzer Schrei von Christiane und Jochen wartet auf den sicheren Aufprall.
Als nach einigen Sekunden das Licht wieder erleuchtet und der Zug weiter rollt ist das Adrenalin schon ausgeschüttet und Entspannung stellt sich nur ganz langsam wieder ein. Da kommt auch schon das nächste Lichtloch, Rucken und Knacken. Nach einem kurzen Schreck, erkennen wir die Serie. In unregelmäßigen Abständen wird es dunkel und der Zug scheint zu zerreißen, nach ein paar Sekunden geht es weiter - was für ein Spaß.
Einmal noch müssen wir unsere Sitzplätze verteidigen, als ein Einheimischer mit einem handgeschriebenen Zettel seine Ansprüche auf unsere Plätze zu legitimieren sucht - da wir in diesem Moment nur mehr Deutsch sprechen, zieht er schnell von dannen und bekommt weiter vorne einen anderen Sitz. Erschöpft kommen wir gegen 23 Uhr in Delhi an und der Transfer ins schöne Hotel gelingt, nachdem sich der Fahrer durch das Verkehrschaos geschoben hat, problemlos.

Unsere Bewunderung und Mitleid gilt erneut all jenen, die Indien ohne professionelle und lokale Unterstützung bereisen.

Für Delhi haben wir nur zwei Tage, was zu kurz ist um sich ein klares Bild der indischen Hauptstadt zu machen. Schätzungsweise 13 Mio. Menschen nennen Delhi ihr Zuhause. Delhis Geschichte dürfte etwa vor 2.500 Jahren beginnen. Im Laufe der Zeit entstanden hier mindestens acht geplante Städte. Von den ersten sechs Städten ist wenig erhalten.
Wir beginnen unsere Tour mit den religiösen Bauten des Qutb Minar. Sie entstanden zu Beginn der islamischen Herrschaft in Indien und sind steinerne Zeugen turbulenter Aufstiege und Niedergänge. Der erste muslimische Sultan begann 1193, unmittelbar nach dem Untergang des letzten hinduistischen Königreichs in Delhi, mit dem Bau einer Moschee und eines mächtigen Siegesturms. Bis ins 18. Jahrhundert wurde an diesem Turm in mehreren Phasen gebaut und so erreichte er die imposanten Dimensionen: 73m hoch, Durchmesser am Sockel 15m an der Spitze immer noch 2,5m. Direkt daneben steht die erste in Indien erbaute Moschee, die Quwwat-ul-Islam Masjid.
Übersetzt heißt dies "Die Macht des Islams" Moschee und soll wohl die Stärke des Islam steinern bezeugen. Dazu passt auch, dass sie größtenteils aus Steinen errichtet wurde, die zuvor in 27 hinduistischen Tempeln verbaut waren. Wir lernen, dass im Islam keine Abbildungen von Lebewesen oder andere Götzenbilder in Tempeln gezeigt werden dürfen oder angebetet werden. Daher mussten die bei den 27 hinduistischen Tempeln in großen Mengen vorkommenden Figuren in Steinreliefs unkenntlich gemacht werden. Selbstverständlich gibt es auch Belege der Kunstfertigkeit der islamischen Tempelbauer, diese können besonders durch mehrfarbige steinerne Einlegearbeiten beeindrucken. Beim Betrachten dieser wunderbaren Musterbänder und in Anbetracht der Sorgfalt mit der die ehemaligen hinduistischen Bildnisse entfernt wurden, können wir die Empörung der islamischen Welt heutzutage etwas nachvollziehen, wenn dieses für Moslems so zentrale Gebot von westlichen Medien ignoriert wird. Tja, eine so lange Reise durch so unterschiedliche Lebenskonzepte führt zu unerwarteten Einsichten und Toleranz.


Anschließend führt uns der Guide zum architektonischen Vorbild vom Taj Mahal. In Delhi hat die aus Persien stammende Frau des zweiten Großmoguls ihrem im 16. Jahrhundert verstorbenen Mann ein beeindruckendes Mausoleum erbaut. Dieses Bauwerk ist ein wunderschönes Beispiel früherer Mogularchitektur. Es brachte den persischen Architekturstil nach Delhi und ist somit auch ein greifbares Symbol für die schrittweise Verschmelzung der beiden Kulturen.

Im 17. Jahrhundert erbaute einer der letzten Großmogule das siebte Delhi, was grob dem heutigen Old Delhi entspricht. Nach einem kurzen Besuch der dortigen größten Moschee Indiens, der Jama Masjid, die 25.000 Gläubigen Platz bietet, begeben wir uns auf eine bemerkenswerte Rikschafahrt, durch dieses geschäftige Viertel. Es wird der letzte Eindruck vom chaotischen Indien für uns sein, aber ein sehr intensiver. Zu zweit in der Fahrradrikscha geht es durch die engen Gassen des Chandni Chowk Areals von Old Delhi. Hier zeigt sich das unternehmerische Indien von seiner ursprünglichen Seite. Mögen die Familien Tata & Co. auch Millionen besitzen, sind es doch die Millionen Geschäftsmänner, die das Überleben ihrer Familie verdienen, die Indien immer noch auszeichnen und uns faszinieren.


Wir fahren also hinein in die amorphe Menge aus Straßenhändlern, Essensverkäufern, Transportunternehmern, Verpackungskünstlern, Telefonzellenbetreibern und Menschen die zu Fuß irgendwelche Erledigungen unternehmen. Es dauert nur wenige Minuten und wir stehen im Stau. Die Rikscha bietet uns Schutz und so können wir das dargebotene Schauspiel genießen. Es ist wirklich toll zu sehen, wie geschäftstüchtig die Inder sind und wofür es hier alles Geschäfte gibt. Selten ist der Eingang zu einem Geschäft größer als eine normale europäische Flügeltür und in den offenen Räumchen dahinter sind Spezialisten aller Art zugange. Für jedes Kundenbedürfnis scheint es hier eine eigene Geschäftstür zu geben. Es gibt beispielsweise jeweils ein Minigeschäft für Taschenrechner, für Papier, für Stifte, für neue Computerbücher, für alte Computerbücher, usw., es gibt keinen Schreibwarenladen, sondern eine Vielzahl von Businessmen mit einer schier unglaublichen Spezialisierung.
Vor den Geschäften warten die selbständigen Verpacker, welche die bestellten Waren aus den Geschäften auf dem Gehweg gekonnt verpacken. Daneben warten die Transporteure, die diese verpackten Waren dann auf Handkarren irrwitzig hoch stapeln und sich in die Massenbewegung auf der Gasse einreihen. Zwischen diesen haben sich die Essensverkäufer mit ihren fahrbaren Küchenwagen platziert, dann gibt es noch den Fahrradreparaturservice, die Schuhputzer und allerlei mehr. Es ist so wunderbar unterhaltsam dieses bunte Treiben zu beobachten, ja für kurze Zeit Teil dieses verzückenden Tohuwabohu zu werden. Nach einer Stunde spuckt uns Old Delhi glücklich und wohlbehalten wieder aus und wir sind wieder einmal fasziniert von unseren Eindrücken.


Ein letztes mal genießen wir das tolle indische Essen ausgiebig. Der Abschied von Indien am nächsten Tag fällt nicht schwer, erstens da mit China ein weiteres lang ersehntes Reiseziel angesteuert wird und zweitens weil Indien durchaus anstrengend ist. Interessant und berührend, aber nicht einfach oder erholsam - daher stufen wir Indien in die Kategorie 4 in unserem Bewertungsschema ein. (Zur Erläuterung des Bewertungsschema siehe den Blogeintrag zu Sydney.)

Also auf nach Hong Kong, wo wir uns auf China einstimmen.

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