Im Land der tausend Tempel
Zurück auf Java erwartet uns wieder das bereits gewohnte Chaos. Wo wir früher noch bei brenzlichen Situationen zuckend im Wagen gesessen haben, lernt man hier schnell einfach entspannt zu bleiben, da man sonst aus den Adrenalinschüben nicht mehr raus kommt. Irgendwie passt es schon, auch wenn unser Europäisches Augenmaß oft denkt "oh je, jetzt krachts".
Unser Chauffeur erzählt uns sogleich, dass man in Indonesien für Geld alles bekommt. So kann man eben auch einen Führerschein kaufen, ohne eine einzige Fahrstunde absolviert zu haben. Er versichert, er habe einen echten Führerschein und sei eigentlich ein sehr defensiver Fahrer; aber bei diesem Verkehr und solch rücksichtsloser Fahrweise der anderen Verkehrsteilnehmer, spricht's und setzt trotz einer Renngemeinschaft von entgegenkommenden Mopeds fröhlich zum Überholen an. Die fahren aber auch einen Mist zusammen, DIE ANDEREN!
Doch wir überstehen unbeschadet unsere Taxifahrt von Semerang nach Yogjakarta, wo wir den größten buddhistischen Tempel außerhalb Indiens besuchen.
Borobudur ist einer der wichtigsten und zugleich schönsten Tempelanlagen in Südostasien und wurde 1991 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Der Tempel Borobudur (ca. 750 n.Chr.) ist eigentlich eine Pyramide aus kunstvoll bearbeiteten schwarzen Vulkangestein. Es gibt keinen umbauten Andachtsraum. In drei, auf unterschiedlichen Ebenen verlaufenden, Rundgängen um den Tempel wird die Buddhistische Lehre und das Leben Buddhas in tausenden kunstvoll gearbeiteter Steinreliefs plastisch dargestellt. Diese Darstellungen dienen der Schulung der buddhistischen Werte und zeichnen auch den Weg vor, den die Gläubigen beim Aufstieg zur Spitze nehmen. Unter der obersten Kuppel (Stupa) sollen original Haare des Buddhas eingebettet sein. Die Tempelanlage ist eingebettet in grüne Gärten und korrespondiert spirituell mit den umliegenden Bergen - das ganze Ensemble ist wunderschön.
Bemerkenswert für diesen Tempel ist auch, dass er heute auf Java eine kleinen Glaubensminderheit repräsentiert, denn von den 130 Millionen Menschen die auf der Insel leben sind nämlich 97% Muslime. Dies erklärt vielleicht auch, dass der Tempel in den muslimischen Jahrhunderten überwuchert und von Vulkanasche zugeschüttet wurde und erst durch europäische Entdecker 1835 wieder ans Tageslicht gefördert wurde.
Bei der Besichtigung der Tempelanlagen fällt uns erstmals auf, dass wir für manch andere Besucher fast wichtiger scheinen als der Tempel selbst. Wir werden zum beliebten Fotomotiv.
Am Ende unseres Rundgangs wurden wir oft heimlich fotografiert und öfters um ein gemeinsames Foto gebeten. Vor allem der Blonde Jochen, der hier sehr groß wirkt, fällt auf. :-) Unser Guide erklärt, dass in einigen Gebieten Javas selten Weiße kommen und somit diese Fototermine immer mal vorkommen.
Wir fliegen noch am Abend weiter nach Bali.
Bali liegt am Indischen Ozean zwischen den Inseln Java und Lombok. Von Norden bis Süden sind es 95 km und von der West- bis zur Ostspitze sind es 145 km. Auf Bali leben 3,8 Mio Menschen, von denen 92% hinduistischen Glaubens sind. Damit ist die Insel die einzige Region außerhalb Indiens, Nepals und Mauritius mit einer hinduistischen Bevölkerungsmehrheit.
Unser Südostasien-Reiseführer beschreibt Bali als Topziel in Südostasien und so hoffen wir auf ein paar entspannte Tage auf der Trauminsel.
Unsere Erwartungen sind entsprechend hoch. Leider werden wir im touristischen Süden der Insel von Hotelburgen, Müll und Chaos empfangen und sind zunächst enttäuscht.
Wir versuchen schnell dort weg zu kommen und planen unsere Reise über die Insel individuell. Da Bali aber komplett touristisch erschlossen scheint, fürchten wir hier wenig unberührtes und unkommerzielles zu finden.
So führt uns unserer Fahrer, den wir für eine Tour nach Ubud gebucht haben auch gleich zur ersten Batikfabrik. ;-)
Auch Ubud stellt der Reiseführer als kulturelles und künstlerisches Zentrum der Insel dar, in dem es ruhiger und alternativer zugehen soll als im Süden. Wer jetzt eine romantische Vorstellung von einem kleinen individuellen Künstlerdorf im Kopf hat, irrt leider gewaltig. Ubud scheint nicht weniger hektisch und durcheinander.
Um all dem Trubel zu entfliehen, entscheiden wir uns für eine geführte Radtour durch das Hinterland der Insel und werden nicht enttäuscht. Endlich sehen wir die wunderschönen Reisterrassen, die Menschen in ihrer ursprünglichen Umgebung und die wunderbaren kleinen Tempelanlagen an jeder Ecke.
Das Bali, welches wir uns vorgestellt und uns die Werbung zeigt, gibt es tatsächlich noch. Zwar sind wir auch hier nicht alleine, das darf man bei einer jährlichen Besucherzahl von 4 Mio. Touristen auch nicht erwarten, aber das Leben und die Landschaft hier scheint authentisch.
Die Religion spielt auf Bali eine sehr wichtige Rolle. Religiöse Riten und Feste, tägliche Opfergaben und Tempelzeremonien sind allgegenwärtiger Bestandteil des alltäglichen Lebensrhythmus.
Bali wird auch die „Insel der Tausend Tempel“ genannt. So beheimatet jedes Dörfchen mindesten drei Tempel. Dazu hat jedes Haus noch seinen eigenen Tempel und an markanten Punkten (Straßenkreuzungen, Ortseinfahrten, Hauseingängen, Bäumen, Wasserleitungen etc.) gibt es Kleintempel und man stolpert über irgendwelche Opfergaben, bestehend aus einer kleinen Palmenschale gefüllt mit Reis und bunten Blüten. Überall duftet es nach Räucherstäbchen.
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Während unserer Radtour besuchen wir auch eine balinesische Familie. Balinesen leben traditionell mit mehreren Generationen in einem Familiensitz auf einem Grundstück. Das von einer Mauer umgebene Grundstück ist mit einer Ansammlung von Gebäuden (Küche, Reisspeicher, Stallungen und Pavillon für Zeremonien) mit genau definierten Funktionen und einem Familientempel bebaut. Die Anordnung der Gebäude richtet sich nach strengen Regeln. Der häusliche Tempel ist in Richtung des höchsten Berges des Landes ausgerichtet, dies symbolisiert spirituelle Kraft. Die Küche wird im Gegensatz dazu in Richtung des Meeres gebaut. Auch die soziale Stellung der einzelnen Familienmitglieder wird in deren Wohngebäuden repräsentiert. So ist der Fußboden des Familienoberhauptes höher, als in allen anderen Gebäuden des Komplexes. Die Töchter verlassen mit der Heirat den elterlichen Familiensitz und der jüngste Sohn, erbt die gesamte Anlage. Dies, da er sich wohl am längsten um die alten Eltern wird kümmern können. Ältere Brüder haben mit ihren Familie ein Wohnrecht oder sie gründen einen eigenen Familiensitz.

Als Highlight unserer Tour bietet man uns in einer Kaffeeplantage original Luwak Kaffee an. Mit dem Markennamen "Luwak" werden die reifen Kaffeekirschen bezeichnet, die von einer bestimmten Schleichkatzenart gefressen und wieder ausgeschieden werden.
Von den Kaffeefrüchten kann die Katze aber nur das Fruchtfleisch verdauen, die Bohnen werden wieder ausgeschieden, gewaschen und dann leicht geröstet. Im Darm dieses Tieres sind die Bohnen einer Nassfermentation durch Enzyme ausgesetzt, welches dann den speziellen Geschmack hervorruft.
Natürlich sind wir neugierig und testen den Geschmack des teuren Gebräus ;-) Uns hat er geschmeckt und Jochen, als passionierter Kaffeetrinker beschreibt den Geschmack als „mild, säurearm und ausgewogen". Zuhause wird der Rohkaffee für ca. 220 € pro Kilo im Einzelhandel angeboten, wir haben 4€ für eine Tasse bezahlt.
Zum Abschluss unseres Aufenthalts in Ubud besuchen wir eine traditionelle Tanzshow, bei der der Kecak vorgeführt wird.
Bei diesem Tanz sitzen ca. 50 Männer mit nacktem Oberkörper in einem von Fackeln beleuchteten Kreis.
Dabei summen sie einen monotonen Ton, einzelne kurze Rufe und Gesangseinlagen werden eingebunden. Damit bringt sich die Gruppe langsam in Trance. Begleitet wird der Gesang von mehreren sehr exotischen Tanzeinlagen junger traditionell gekleideter Frauen und interessanten Dämonen. Zum Abschluss rennt ein sich in Trance befindlicher Mann noch über brennende Kokosnüsse.
So verwirrend für uns die Begegnung mit dem Trancetanz auch sein mag, so sehr ist dies in Bali von großer Bedeutung.
Christiane fand es spannend, Jochen eher befremdlich :-)

Nachdem wir in der Südsee in Bora Bora das letzte mal wirklich entspannt am Strand gelegen haben, ist es hierfür mal wieder an der Zeit. Nach stundenlanger Internetrecherche finden wir endlich das Fleckchen auf Bali das vom Massentourismus verschont scheint. Ein kleines Hotel mit zehn Zimmern am leeren schwarzen Sandstrand, abgeschiedene Ruhe umgeben von einem tropischen Garten - traumhaft. Genau das hatten wir uns gewünscht und schon nicht mehr daran geglaubt.
So schließen wir zufrieden und auch versöhnt mit Bali unseren Indonesienurlaub ab und freuen uns auf eine der spannendsten Städte Asiens...lasst Euch überraschen!
Unser Chauffeur erzählt uns sogleich, dass man in Indonesien für Geld alles bekommt. So kann man eben auch einen Führerschein kaufen, ohne eine einzige Fahrstunde absolviert zu haben. Er versichert, er habe einen echten Führerschein und sei eigentlich ein sehr defensiver Fahrer; aber bei diesem Verkehr und solch rücksichtsloser Fahrweise der anderen Verkehrsteilnehmer, spricht's und setzt trotz einer Renngemeinschaft von entgegenkommenden Mopeds fröhlich zum Überholen an. Die fahren aber auch einen Mist zusammen, DIE ANDEREN!
Doch wir überstehen unbeschadet unsere Taxifahrt von Semerang nach Yogjakarta, wo wir den größten buddhistischen Tempel außerhalb Indiens besuchen.
Borobudur ist einer der wichtigsten und zugleich schönsten Tempelanlagen in Südostasien und wurde 1991 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Der Tempel Borobudur (ca. 750 n.Chr.) ist eigentlich eine Pyramide aus kunstvoll bearbeiteten schwarzen Vulkangestein. Es gibt keinen umbauten Andachtsraum. In drei, auf unterschiedlichen Ebenen verlaufenden, Rundgängen um den Tempel wird die Buddhistische Lehre und das Leben Buddhas in tausenden kunstvoll gearbeiteter Steinreliefs plastisch dargestellt. Diese Darstellungen dienen der Schulung der buddhistischen Werte und zeichnen auch den Weg vor, den die Gläubigen beim Aufstieg zur Spitze nehmen. Unter der obersten Kuppel (Stupa) sollen original Haare des Buddhas eingebettet sein. Die Tempelanlage ist eingebettet in grüne Gärten und korrespondiert spirituell mit den umliegenden Bergen - das ganze Ensemble ist wunderschön.
Bemerkenswert für diesen Tempel ist auch, dass er heute auf Java eine kleinen Glaubensminderheit repräsentiert, denn von den 130 Millionen Menschen die auf der Insel leben sind nämlich 97% Muslime. Dies erklärt vielleicht auch, dass der Tempel in den muslimischen Jahrhunderten überwuchert und von Vulkanasche zugeschüttet wurde und erst durch europäische Entdecker 1835 wieder ans Tageslicht gefördert wurde.
Bei der Besichtigung der Tempelanlagen fällt uns erstmals auf, dass wir für manch andere Besucher fast wichtiger scheinen als der Tempel selbst. Wir werden zum beliebten Fotomotiv.
Am Ende unseres Rundgangs wurden wir oft heimlich fotografiert und öfters um ein gemeinsames Foto gebeten. Vor allem der Blonde Jochen, der hier sehr groß wirkt, fällt auf. :-) Unser Guide erklärt, dass in einigen Gebieten Javas selten Weiße kommen und somit diese Fototermine immer mal vorkommen.
Wir fliegen noch am Abend weiter nach Bali.
Bali liegt am Indischen Ozean zwischen den Inseln Java und Lombok. Von Norden bis Süden sind es 95 km und von der West- bis zur Ostspitze sind es 145 km. Auf Bali leben 3,8 Mio Menschen, von denen 92% hinduistischen Glaubens sind. Damit ist die Insel die einzige Region außerhalb Indiens, Nepals und Mauritius mit einer hinduistischen Bevölkerungsmehrheit.
Unser Südostasien-Reiseführer beschreibt Bali als Topziel in Südostasien und so hoffen wir auf ein paar entspannte Tage auf der Trauminsel.
Unsere Erwartungen sind entsprechend hoch. Leider werden wir im touristischen Süden der Insel von Hotelburgen, Müll und Chaos empfangen und sind zunächst enttäuscht.
Wir versuchen schnell dort weg zu kommen und planen unsere Reise über die Insel individuell. Da Bali aber komplett touristisch erschlossen scheint, fürchten wir hier wenig unberührtes und unkommerzielles zu finden.
So führt uns unserer Fahrer, den wir für eine Tour nach Ubud gebucht haben auch gleich zur ersten Batikfabrik. ;-)
Auch Ubud stellt der Reiseführer als kulturelles und künstlerisches Zentrum der Insel dar, in dem es ruhiger und alternativer zugehen soll als im Süden. Wer jetzt eine romantische Vorstellung von einem kleinen individuellen Künstlerdorf im Kopf hat, irrt leider gewaltig. Ubud scheint nicht weniger hektisch und durcheinander.
Um all dem Trubel zu entfliehen, entscheiden wir uns für eine geführte Radtour durch das Hinterland der Insel und werden nicht enttäuscht. Endlich sehen wir die wunderschönen Reisterrassen, die Menschen in ihrer ursprünglichen Umgebung und die wunderbaren kleinen Tempelanlagen an jeder Ecke.
Das Bali, welches wir uns vorgestellt und uns die Werbung zeigt, gibt es tatsächlich noch. Zwar sind wir auch hier nicht alleine, das darf man bei einer jährlichen Besucherzahl von 4 Mio. Touristen auch nicht erwarten, aber das Leben und die Landschaft hier scheint authentisch.
Die Religion spielt auf Bali eine sehr wichtige Rolle. Religiöse Riten und Feste, tägliche Opfergaben und Tempelzeremonien sind allgegenwärtiger Bestandteil des alltäglichen Lebensrhythmus.
Bali wird auch die „Insel der Tausend Tempel“ genannt. So beheimatet jedes Dörfchen mindesten drei Tempel. Dazu hat jedes Haus noch seinen eigenen Tempel und an markanten Punkten (Straßenkreuzungen, Ortseinfahrten, Hauseingängen, Bäumen, Wasserleitungen etc.) gibt es Kleintempel und man stolpert über irgendwelche Opfergaben, bestehend aus einer kleinen Palmenschale gefüllt mit Reis und bunten Blüten. Überall duftet es nach Räucherstäbchen.
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Während unserer Radtour besuchen wir auch eine balinesische Familie. Balinesen leben traditionell mit mehreren Generationen in einem Familiensitz auf einem Grundstück. Das von einer Mauer umgebene Grundstück ist mit einer Ansammlung von Gebäuden (Küche, Reisspeicher, Stallungen und Pavillon für Zeremonien) mit genau definierten Funktionen und einem Familientempel bebaut. Die Anordnung der Gebäude richtet sich nach strengen Regeln. Der häusliche Tempel ist in Richtung des höchsten Berges des Landes ausgerichtet, dies symbolisiert spirituelle Kraft. Die Küche wird im Gegensatz dazu in Richtung des Meeres gebaut. Auch die soziale Stellung der einzelnen Familienmitglieder wird in deren Wohngebäuden repräsentiert. So ist der Fußboden des Familienoberhauptes höher, als in allen anderen Gebäuden des Komplexes. Die Töchter verlassen mit der Heirat den elterlichen Familiensitz und der jüngste Sohn, erbt die gesamte Anlage. Dies, da er sich wohl am längsten um die alten Eltern wird kümmern können. Ältere Brüder haben mit ihren Familie ein Wohnrecht oder sie gründen einen eigenen Familiensitz.

Als Highlight unserer Tour bietet man uns in einer Kaffeeplantage original Luwak Kaffee an. Mit dem Markennamen "Luwak" werden die reifen Kaffeekirschen bezeichnet, die von einer bestimmten Schleichkatzenart gefressen und wieder ausgeschieden werden.
Von den Kaffeefrüchten kann die Katze aber nur das Fruchtfleisch verdauen, die Bohnen werden wieder ausgeschieden, gewaschen und dann leicht geröstet. Im Darm dieses Tieres sind die Bohnen einer Nassfermentation durch Enzyme ausgesetzt, welches dann den speziellen Geschmack hervorruft.
Natürlich sind wir neugierig und testen den Geschmack des teuren Gebräus ;-) Uns hat er geschmeckt und Jochen, als passionierter Kaffeetrinker beschreibt den Geschmack als „mild, säurearm und ausgewogen". Zuhause wird der Rohkaffee für ca. 220 € pro Kilo im Einzelhandel angeboten, wir haben 4€ für eine Tasse bezahlt.
Zum Abschluss unseres Aufenthalts in Ubud besuchen wir eine traditionelle Tanzshow, bei der der Kecak vorgeführt wird.
Bei diesem Tanz sitzen ca. 50 Männer mit nacktem Oberkörper in einem von Fackeln beleuchteten Kreis.
Dabei summen sie einen monotonen Ton, einzelne kurze Rufe und Gesangseinlagen werden eingebunden. Damit bringt sich die Gruppe langsam in Trance. Begleitet wird der Gesang von mehreren sehr exotischen Tanzeinlagen junger traditionell gekleideter Frauen und interessanten Dämonen. Zum Abschluss rennt ein sich in Trance befindlicher Mann noch über brennende Kokosnüsse.
So verwirrend für uns die Begegnung mit dem Trancetanz auch sein mag, so sehr ist dies in Bali von großer Bedeutung.
Christiane fand es spannend, Jochen eher befremdlich :-)

Nachdem wir in der Südsee in Bora Bora das letzte mal wirklich entspannt am Strand gelegen haben, ist es hierfür mal wieder an der Zeit. Nach stundenlanger Internetrecherche finden wir endlich das Fleckchen auf Bali das vom Massentourismus verschont scheint. Ein kleines Hotel mit zehn Zimmern am leeren schwarzen Sandstrand, abgeschiedene Ruhe umgeben von einem tropischen Garten - traumhaft. Genau das hatten wir uns gewünscht und schon nicht mehr daran geglaubt.
So schließen wir zufrieden und auch versöhnt mit Bali unseren Indonesienurlaub ab und freuen uns auf eine der spannendsten Städte Asiens...lasst Euch überraschen!


